Glanzstücke fürs Depot: Gold und Silber als Geldanlage

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Gold fasziniert die Menschheit seit über 5.000 Jahren. Schon die alten Ägypter verwendeten es als Zahlungsmittel und Symbol für Macht. Im antiken Rom wurde der Sold der Legionäre in Goldmünzen ausgezahlt – das Wort „Sold“ leitet sich sogar davon ab. Und als die spanischen Konquistadoren im 16. Jahrhundert Amerika plünderten, war es Gold, das sie über den Atlantik trieben.

Silber steht dem kaum nach. Es war über Jahrhunderte das Geld des täglichen Handels. Der deutsche „Taler“, Vorläufer des Dollars, war eine Silbermünze. Bis ins 20. Jahrhundert hinein hatten die meisten Währungen der Welt einen Gold- oder Silberstandard.

Warum erzähle ich dir das?

Weil es zeigt: Edelmetalle sind keine Modeerscheinung. Sie sind keine Spekulation für Crashpropheten. Sie sind das älteste Wertaufbewahrungsmittel der Menschheitsgeschichte. Und gerade jetzt, Anfang 2026, sind sie wieder in aller Munde.

Der Goldpreis hat in den letzten zwei Jahren eine historische Rallye hingelegt. Von rund 2.000 Dollar Anfang 2024 auf über 5.600 Dollar – ein Plus von zeitweise über 170 Prozent. Silber hat sogar, mit etwa 400% in diesem Zeitraum, noch spektakulärer zugelegt. Und Zentralbanken weltweit kaufen Edelmetalle – allem voran Gold –  wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

Was steckt dahinter? Und was bedeutet das für dich als Unternehmer, Selbstständigen oder privaten Investor?

Genau das schauen wir uns jetzt an. Nüchtern. Ohne Panikmache. Und mit einem ehrlichen Blick auf Chancen und Risiken.

Ein kurzer historischer Überblick: Gold und Silber in Zahlen

Bevor wir in die Analyse einsteigen, ein paar Fakten, die den Rahmen setzen.

Gold wurde in der Geschichte der Menschheit auf insgesamt rund 216.000 Tonnen geschürft. Das klingt nach viel, passt aber in einen Würfel mit einer Kantenlänge von etwa 22 Metern. Die jährliche weltweite Förderung liegt bei rund 3.250 Tonnen. Die gesamten Zentralbankreserven weltweit belaufen sich auf etwa 36.400 Tonnen.

Ein klassisches Beispiel für die Kaufkraftstabilität von Gold: In den 1920er Jahren konnte man für eine Unze Gold – damals etwa 20 Dollar – einen hochwertigen Herrenanzug kaufen. Heute, bei einem Goldpreis von rund 5.000 Dollar, kaufst du dafür immer noch einen Bespoke-Anzug von Savile Row. Der 20-Dollar-Schein von damals? Der reicht heute nicht einmal für einen Knopf.

Ein ähnliches und populäres Beispiel gibt es auch aus dem antiken Rom, welches die Menge an Brot vergleicht, welches man für eine Unze Gold im Gegenzug erhält. Hier bekommt man heutzutage sogar ein Vielfaches an Gegenwert, da Anbau- und Produktionsverfahren im Laufe der Zeit immer effizienter geworden sind.

Das zeigt: Gold hat über Jahrhunderte seine Kaufkraft erhalten. Papiergeld nicht. Aber – und das ist wichtig – Gold hat in dieser Zeit auch keine Rendite erwirtschaftet. Kein Zins, keine Dividende, kein Cashflow. Dazu gleich mehr.

Die Goldrallye 2024/2025: Was hat den Preis getrieben?

Wer die aktuelle Dynamik verstehen will, muss wissen, was den Goldpreis in den letzten Monaten bewegt hat.

Drei Faktoren standen im Mittelpunkt:

Erstens: massive Zentralbankkäufe. Allein im Jahr 2025 haben Notenbanken weltweit 328 Tonnen Gold zugekauft. China, Polen, die Türkei und Indien waren die größten Käufer. Die People’s Bank of China hält offiziell rund 2.300 Tonnen – Experten vermuten deutlich mehr.

Zweitens: geopolitische Unsicherheit. Seit dem Einfrieren der russischen Devisenreserven durch die G7 im Jahr 2022 ist vielen Staaten klar geworden, dass Staatsanleihen und Währungsreserven politische Instrumente sind. Gold ist neutral. Es kann nicht per Knopfdruck eingefroren werden – vorausgesetzt, es liegt im eigenen Tresor.

Drittens: die Diskussion um Fiskalische Dominanz. Die Staatsschulden vieler westlicher Länder sind so hoch, dass die Zentralbanken die Zinsen nicht hoch genug anheben können, um die Inflation wirklich zu bremsen, ohne den Staat in die Zahlungsunfähigkeit zu treiben. Gold preist dieses Dilemma ein. Deshalb ist der Goldpreis auch parallel zu steigenden Zinsen gestiegen – eine historische Anomalie, die viele überrascht hat.

Aber Vorsicht: Nach einer derart starken Rallye ist das Rückschlagpotenzial real. Der World Gold Council und Heraeus erwarten für 2026 Handelsspannen zwischen 3.750 und 5.000 Dollar. Wer jetzt einsteigt, sollte das mit langfristigem Horizont tun – nicht mit der Erwartung, dass es in diesem Tempo weitergeht.

Goldpreisentwicklung:

Bild: Gold Futures, Wochenchart (Quelle: Tradingview.com)

Silberpreisentwicklung:

Bild: Silber Futures, Wochenchart (Quelle: Tradingview.com)

Gold und Silber in der Wirtschaft: Mehr als nur Schmuck und Münzen

Hast du dir mal überlegt, wofür Gold und Silber eigentlich verwendet werden?

Bei Gold denken die meisten an Barren und Schmuck. Und tatsächlich: Rund 45 Prozent des jemals geförderten Goldes steckt in Schmuck. Aber Gold hat auch industrielle Anwendungen, die viele unterschätzen. In der Elektronik wird es für Kontakte und Leiterplatten genutzt, weil es nicht korrodiert und exzellent leitet. In der Medizin findet es Anwendung in Zahnersatz und bestimmten Krebstherapien. In der Raumfahrt schützen hauchdünne Goldschichten Satelliten vor kosmischer Strahlung.

Bei Silber ist die industrielle Seite noch dominanter. Silber besitzt die höchste elektrische Leitfähigkeit aller Metalle. Es ist unverzichtbar für die Solarindustrie, die bereits 20 bis 30 Prozent der gesamten industriellen Silbernachfrage ausmacht. Neuere und effizientere Solarzellen benötigen sogar mehr Silber pro Watt als ihre Vorgänger. Elektrofahrzeuge benötigen fast doppelt so viel Silber wie Verbrenner. Hinzu kommen medizinische Anwendungen, Wasseraufbereitung, moderner Mobilfunk sowie die Elektronikindustrie und der Verteidigungssektor.

Das macht Silber zu einem strategischen Rohstoff, nicht nur zu einem monetären Metall. Und es bedeutet: Selbst wenn das Investmentinteresse nachlassen sollte, bleibt eine strukturelle Nachfragebasis, die den Preis stützt.

Der Silbermarkt: Defizit, die Hunt-Brüder und warum Geschichte sich reimt

Beim Thema Silber lohnt sich ein kurzer Blick in die Geschichte. Denn der Silbermarkt hat bereits einmal gezeigt, was passiert, wenn Angebot und Nachfrage aus dem Gleichgewicht geraten.

In den 1970er Jahren kauften die texanischen Öl-Milliardäre Nelson Bunker Hunt und William Herbert Hunt rund 150 Millionen Unzen physisches Silber und kontrollierten damit etwa 15 Prozent der weltweiten Vorräte. Der Silberpreis stieg von unter 2 Dollar auf fast 50 Dollar pro Unze – eine Verzwanzigfachung. Als die COMEX mit der „Silver Rule 7“ die Regeln änderte und nur noch Verkäufe erlaubte, platzte die Blase. Am „Silver Thursday“, dem 27. März 1980, brach der Preis ein. Die Hunts mussten Insolvenz anmelden. Es folgte ein über 20 Jahre langer Bärenmarkt für Silber.

Die Lektion daraus? 

Erstens: einige Edelmetallmärkte sind klein genug, dass große Akteure den Preis zumindest zeitweise bewegen können – nach oben und nach unten.

Zweitens: Wer auf Kredit spekuliert und an Terminbörsen agiert, kann alles verlieren. Man sollte daher genau wissen, was man tut und wie man sich gegen Preisbewegungen absichert.

Drittens: Der Papiermarkt und der physische Markt sind zwei verschiedene Welten.

Und genau hier wird es für die aktuelle Situation spannend. Der Silbermarkt befindet sich seit 2021 in einem strukturellen Defizit. Die Nachfrage übersteigt das Angebot aus Minenproduktion und Recycling. Die Lücke wird durch den Abbau von Lagerbeständen gedeckt. Bei der COMEX sind die sogenannten „Registered Stocks“ – das tatsächlich lieferbare Silber – um rund 75 Prozent eingebrochen.

Anders als bei den Hunt-Brüdern wird dieses Defizit nicht durch Spekulation getrieben, sondern durch reale industrielle Nachfrage. Und das macht es strukturell robuster – aber auch schwerer vorhersagbar. Langfristig dürften wir hier wahrscheinlich weiter steigende Preise sehen. Auf dem Weg dahin kann es jedoch stark volatil werden. Wie wir zuletzt gesehen haben, sind Rücksetzer von über 30% an einem einzigen Tag im Bereich des Möglichen.

Goldreserven weltweit: Wer hortet wie viel?

Ein Blick auf die Goldbestände der Zentralbanken zeigt, wer dem gelben Metall am meisten vertraut.

Die USA führen die Rangliste mit 8.133 Tonnen an – ein Großteil davon in Fort Knox und bei der Federal Reserve Bank in New York. Deutschland folgt auf Platz zwei mit 3.351 Tonnen, von denen mittlerweile über die Hälfte in Frankfurt lagert. Auf den Plätzen drei und vier liegen Italien mit 2.452 und Frankreich mit 2.437 Tonnen. Russland hält 2.333 Tonnen, China offiziell 2.264 Tonnen – wobei die inoffizielle Zahl vermutlich deutlich höher liegt.

Interessant sind die Aufholer: Polen hat seine Bestände aggressiv von 231 Tonnen Ende 2021 auf über 515 Tonnen ausgebaut – das ist der weltweit größte Zukauf dieser Periode. Indien liegt bei 880 Tonnen, Japan bei 846. Die Schweiz hält 1.040 Tonnen und damit die größten Goldreserven pro Einwohner weltweit.

Was fällt auf? Die westlichen Industriestaaten halten nach wie vor die größten Bestände. Aber die Dynamik liegt eindeutig im Osten und in Schwellenländern. Die Botschaft: Wer das Vertrauen in Dollar und Euro absichern will, kauft Gold.

Wie du Gold und Silber kaufen kannst: Die wichtigsten Wege

Kommen wir zur Praxis. Wenn du dich entscheidest, Gold und Silber als Geldanlage in dein Portfolio aufzunehmen, hast du mehrere Optionen.

Der klassische Weg führt über den physischen Kauf beim Edelmetallhändler. Barren und Münzen von anerkannten Prägestätten wie Heraeus, Umicore, Perth Mint oder der Royal Canadian Mint sind die Standardwahl. Gold ist in Deutschland beim Kauf mehrwertsteuerfrei. Bei Silber fallen dagegen 19 Prozent Mehrwertsteuer an, was den Kauf verteuert. Diese 19% Aufpreis, müssen also vom Edelmetall erst einmal an Performance herausgeholt werden, was den physischen Kauf direkt etwas unattraktiver macht. Zudem kommt mit dem physischen Kauf auch der Aspekt der Lagerung und Versicherung ins Spiel, was das Ganze schnell recht kostspielig werden lassen kann.

Und genau hier kommt das Zollfreilager ins Spiel. In Destinationen wie der Schweiz oder Singapur kannst du Silber, aber auch Gold, mehrwertsteuerfrei lagern, solange das Metall das Lager nicht verlässt. Die Schweizer Zollfreilager, etwa in Embrach bei Zürich, haben eine lange Tradition und bieten hohe Sicherheitsstandards. Singapur hat sich mit dem Le Freeport am Flughafen Changi als neutraler Lagerort positioniert, der geopolitisch zwischen Ost und West steht.

Wichtig dabei: Achte auf ein sogenanntes „Allocated Account“. Das bedeutet, dass dir spezifische Barren mit Seriennummer zugeordnet sind, die physisch vom Vermögen des Verwahrers getrennt liegen. Im Insolvenzfall des Lagerhalters gehören sie dir – nicht der Konkursmasse. Bei einem „Unallocated Account“ bist du dagegen nur ein Gläubiger und stehst im Ernstfall in der Schlange.

Dann gibt es ETFs und ETCs – also börsengehandelte Produkte, die den Gold- oder Silberpreis abbilden. Sie sind bequem und liquide, aber du besitzt kein physisches Metall. Manche dieser Produkte sind physisch hinterlegt, andere nutzen synthetische Replikation über Swaps. In einem extremen Krisenszenario könnten letztere wertlos werden. Die beiden bekanntesten mit physischem Gold hinterlegten ETCs in Deutschland sind Xetra-Gold und Euwax-Gold II. Hierzu gibt es sogar ein Gerichtsurteil, dass diese steuerliche exakt wie physisches Gold behandelt werden.

Und schließlich: Futures und Optionen an der COMEX. Hier handelst du Terminkontrakte auf Gold und Silber, also Papieransprüche. Das Verhältnis von Papier-Kontrakten zu physisch verfügbarem Metall ist hier gehebelt. Das funktioniert deshalb, weil einige Anleger gar nicht die Absicht haben, sich Gold oder Silber direkt physisch liefern zu lassen. Einige möchten lediglich an der Kursperformance der Metalle partizipieren.

Goldminen vs. physisches Gold: Hebel, Risiken und Chancen

Ein Thema, das viele Anleger beschäftigt: Soll ich den Rohstoff kaufen oder die Aktien der Unternehmen, die ihn fördern? Oftmals scheint der Kauf der Aktien eines Minenbetreibers deutlich einfacher als der Kauf des Rohstoffs. Doch hier lauern einige Fallstricke.

Goldminen-Aktien bieten einen natürlichen Hebel auf den Goldpreis. Warum? Weil die Förderkosten relativ fix sind. Wenn eine Mine Gold für 1.700 Dollar pro Unze produziert und der Goldpreis bei 2.500 Dollar liegt, beträgt die Marge 800 Dollar. Steigt der Goldpreis auf 5.000 Dollar, haben wir eine Verdoppelung des Goldpreises. Die Marge hingegen steigt von 800 Dollar auf satte 3.300 Dollar, was mehr als dem vierfachen entspricht – der Gewinn steigt also überproportional. In einer Goldrallye können Minenaktien den physischen Goldpreis deutlich outperformen.

Aber dieser Hebel wirkt in beide Richtungen. Fällt der Goldpreis, schrumpfen die Margen überproportional. Hinzu kommen unternehmensspezifische Risiken, die es bei physischem Gold nicht gibt: Managementfehler, politische Risiken in den Förderländern, steigende Energiekosten, sinkende Erzgehalte, Genehmigungsprobleme, Streiks und Umweltauflagen.

Die Erzgehalte sind ein strukturelles Problem. Die hochwertigen Lagerstätten sind weitgehend abgebaut. Heute muss deutlich mehr Gestein bewegt werden, um dieselbe Menge Gold zu gewinnen. Die All-In Sustaining Costs (AISC) – also die Gesamtkosten der Förderung inklusive Exploration und Instandhaltung – liegen für Gold aktuell bei über 1.700 Dollar pro Unze. Bei Silber bei über 20 Dollar.

Für Anleger, die Produktivkapital bevorzugen, also Beteiligungen an Unternehmen, die Cashflow generieren, können Minenaktien durchaus in bestimmten Phasen interessant sein. Sie zahlen teils Dividenden und bieten Wertsteigerungspotenzial. Aber sie sind Aktien – keine Versicherung. Sie korrelieren mit dem Aktienmarkt und dem operativen Risiko des jeweiligen Unternehmens.

Der Kauf einer Minenaktie ist also keinesfalls mit dem Kauf von (physischem) Gold gleichzusetzen. Das operative Geschäft einer Minenaktie ist äußerst kapitalintensiv und mit zahlreichen Risiken verbunden, weshalb sich diese keinesfalls für eine klassische Buy and Hold Strategie eignen. Hinzu kommt, dass es kaum Pure Plays am Markt gibt. Es gibt faktisch kein Unternehmen, welches nur eine bestimmte sorte Erz fördert. Häufig ist es ein Gemisch aus diversen Metallen. Besonders hohe Ausprägungen dessen sehen wir bei den Betreibern von Silberminen. Es gibt weltweit nur eine Hand voll Unternehmen, welche tatsächlich mind. 50% ihrer Umsätze mit Silber erzielen. Häufig ist Silber nur der Beifang bei der Förderung ganz anderer Metalle, wie bspw. Blei, Zink oder Kupfer.

Gold ist kein Renditebringer – und das ist auch nicht sein Job

Jetzt kommen wir zu einem Punkt, der in der Edelmetall-Diskussion oft zu kurz kommt.

Gold wirft keine Rendite ab. Keine Zinsen, keine Dividenden, keinen Cashflow. Es liegt im Tresor und tut nichts. Dabei fallen sogar Lager und Versicherungskosten an. Wenn du eine Unze Gold kaufst und zehn Jahre später wieder verkaufst, hast du exakt eine Unze Gold. Nicht mehr.

Deshalb ist Gold kein Instrument zum Vermögensaufbau. Es ist ein Instrument zum Vermögensschutz. Der Unterschied ist entscheidend.

Wenn du Vermögen aufbauen willst, brauchst du Produktivkapital. Aktien von Unternehmen, die Gewinne erwirtschaften, investieren und wachsen. Der S&P 500 hat langfristig eine durchschnittliche jährliche Rendite von rund 7 bis 10 Prozent erzielt – inklusive aller Krisen. Ein diversifiziertes Aktienportfolio ist nach wie vor einer der besten Wege, um Wohlstand aufzubauen.

Gold ergänzt dieses Portfolio. Es ersetzt es nicht.

Historisch hat eine Beimischung von 5 bis 15 Prozent Gold in einem diversifizierten Portfolio die Volatilität gesenkt und in Krisenzeiten als Stabilitätsanker gewirkt. Institutionelle Investoren halten typischerweise eine Goldallokation in dieser Größenordnung. Nicht weil sie Angst vor dem Weltuntergang haben, sondern weil es mathematisch sinnvoll ist.

In einer Welt, in der die Geldmenge wächst, die Staatsverschuldung steigt und geopolitische Risiken zunehmen, erfüllt Gold eine Funktion, die kein anderes Asset in dieser Qualität bietet: Es ist niemandes Verbindlichkeit. Es hat kein Gegenparteirisiko. Und es hat seine Kaufkraft über Jahrtausende bewahrt.

Das ist viel. Aber es ist auch alles. Erwarte nicht mehr davon.

Fazit: Gold und Silber als Baustein – nicht als Allheilmittel

Gold und Silber als Geldanlage haben 2024 und 2025 eine historische Performance hingelegt. Die Treiber – Zentralbankkäufe, geopolitische Unsicherheit, die Schuldendynamik westlicher Staaten – sind intakt. Der Silbermarkt ist durch das strukturelle Defizit und die explodierende Industrienachfrage zusätzlich angespannt.

Aber Edelmetalle sind kein Allheilmittel. Sie generieren keinen Cashflow. Sie ersetzen kein Aktienportfolio. Und nach einer Rallye von über 60 Prozent ist eine Korrektur oder Konsolidierung jederzeit möglich. Wer Gold kauft, sollte das als langfristige Versicherung verstehen – nicht als kurzfristige Spekulation. Es sei denn, man entscheidet sich aktiv dafür, hier einzelne, gezielte Trades vorzunehmen.

Die smarte Strategie ist eine Kombination: Produktivkapital in Form von Aktien für den Vermögensaufbau. Und eine strategische Edelmetallposition – physisch, allokiert, in sicherer Jurisdiktion – für den Vermögensschutz. Das eine bringt Rendite. Das andere bringt Sicherheit. Beides zusammen bringt Ruhe.

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Markus Brückner

Markus Brückner ist Coach in der Jens Rabe Academy. Gemeinsam helfen wir Unternehmern, Selbstständigen und leitenden Angestellten zu einem regelmäßigen Einkommen an der Börse.
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Markus Brückner ist Coach in der Jens Rabe Academy. Gemeinsam helfen wir Unternehmern, Selbstständigen und leitenden Angestellten zu einem regelmäßigen Einkommen an der Börse.
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